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 Störtebeker Festspiele 2010 - Der Fluch des Mauren

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BeitragThema: Störtebeker Festspiele 2010 - Der Fluch des Mauren   Fr Nov 06, 2009 3:33 pm

STÖRTEBEKER FESTSPIELE 2010
- Störtebekers Gold -

" DER FLUCH DES MAUREN"

19. Juni - 04. September 2010
Montag.- Samstag 20:00 Uhr

Premiere: 19.Juni, 20 Uhr

Karten erhältlich unter www.stoertebeker.de oder 03838/31100

Generalprobe: 18. Juni, 20 Uhr

Für diese Vorstellung zahlen Sie für eine Erwachsenenkarte 10,00 € und für eine Kinderkarte bis 15 Jahre 6,00 €. Die Karten für diese Vorstellung erhalten Sie an den Theaterkassen von 10.00 - 20.00 Uhr sowie über die Tickethotline 03838/31100. Da die Plätze an diesem Tag unnummeriert sind, haben Sie freie Platzwahl.
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BeitragThema: Re: Störtebeker Festspiele 2010 - Der Fluch des Mauren   Fr Nov 06, 2009 3:35 pm

War Ende Oktober auf Rügen und hab auch in Ralswiek vorbeigeschaut, hier poste ich mal 3-4 Bilder, weitere findet ihr demnächst in er galerie auf www.stoertebeker-bilder.de.







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BeitragThema: Alhambra wächst am Bodden   Fr Nov 06, 2009 3:37 pm

Alhambra wächst am Bodden

Gut 18 000 laufende Meter Holzbohlen werden verbaut, damit Störtebeker-Fans im kommenden Jahr wieder sicher auf einem der 8402 Plätze der Naturbühne Ralswiek Platz nehmen können. Dort wird nicht nur die Bestuhlung der Festspiele saniert. OZ schaute sich gestern auf der „Großbaustelle“ um.

Ralswiek T-Shirt oder doch ein leichtes Jäckchen? Baden oder Kulturkonsum beim Besuch der Alhambra? Die Meteorologen haben für gestern Nachmittag sonnige Aussichten versprochen: 22 Grad — auf Granada. „So schön kann Urlaub sein.“ Klaus Tiedtke und seine 12-köpfige Mannschaft können nicht wählerisch sein. Statt T-Shirt ist die Regenjacke Pflicht. Aber auf den Südwester verzichten die Bühnenbauer der Störtebeker-Festspiele in Ralswiek. Das Nass strippt nur so vom Himmel. Gerade mal acht Grad zeigt das Thermometer am Vormittag. Der böige Wind peitscht Regentropfen in die Gesichter.

Die Bühnenbauer stapfen durch Pfützen ohne die Alhambra eines Blickes zu würdigen. Die auf Rügen, in Ralswiek ist noch lange nicht fertig, sagt Tiedtke. „Heute steht der Abbau der Container für Pyrotechniker und Statisten-Umkleide auf dem Programm.“ Die Alhambra, jene bedeutende Stadtburg, die jedes Jahr -zig Tausende Besucher aus aller Welt auf den Hügel von Granada zieht, geistert Klaus Tiedtke dennoch jeden Tag im Kopf herum. Ihm kommt das keineswegs spanisch vor. „Diese Festungsanlage im Maurischen Stil wird das Bühnenbild in der kommenden Spielzeit prägen.“ Tiedtke und Co. haben bereits mit dem Aufbau begonnen. Mitte September ging es los. „Der Abbau des alten Bühnenbildes und der Aufbau des neuen ist bei uns immer ein fließender Prozess“, sagt der Leiter Bühnenbau. Auf der rechten Seite der Bühne drängen sich über Torbögen bereits neue Häuserfronten in den Himmel. „Das ist erst die Vorstadt der Alhambra, die sich an die Festungsmauer schmiegt. Die eigentliche Festung kommt noch dahinter.“ Die Bühnenbauer wollen — wie immer, wie gewohnt — hoch hinaus. Tiedtke hat die Zeichnung parat: 16 Meter hoch soll er werden, der Festungsturm.

Tiedtke dirigiert hinter der entstehenden Kulisse gestern den Kran — am Haken einen Container. Der war mal das Domizil der Pyrotechniker. Das verschwindet. „Wir wollen was Festes an gleicher Stelle errichten, auch für die Statisten. Der Bauantrag ist schon gestellt“, eilt der Bühnenbauer-Chef den Hauptgang der Zuschauerreihen hoch. Schotterberge versperren den Weg. „Die Gänge zwischen der Bestuhlung werden saniert“, erläutert Tiedtke. Siegfried Kummerow und Sebastian Krassow haben gut zu tun. Sie schaufeln Karren voll Schotter. Der wird als Unterbett in den Gängen aufgebracht. Oben rauf kommt eine neue Dielung. „Rund 18 000 laufende Meter Bohlen werden dafür gebraucht und verbaut“, hat Tiedtke das Material längst geordert.

Die Bühne ist eine riesige Baustelle. Was für den Laien chaotisch anmutet, definiert Festspiel-Intendant Peter Hick als „geordneten Aufbau“. „Wir wollen den Zuschauern nicht nur mit dem Stück immer wieder was Neues bieten. Auch eine neue Dielung im Zuschauerbereich signalisiert: Hier geht es vorwärts.“ Hick hat den Blick immer nach vorne gerichtet. Für 2010 hat er den „Fluch des Mauren“ im Visier. So titelt die Inszenierung, die Störtebeker-Fans im kommenden Jahr erleben können. Es ist der zweite Teil einer Triologie um „Störtebekers Gold“. Auf der Suche nach dem legendären Schatz der Templer wird der Seeräuber-Anführer mit seiner Mannschaft Kurs auf Granada nehmen, „wo ihn neben der Suche nach dem Schatz der Fluch des Mauren erwartet“, verrät Peter Hick. Es geht — natürlich — um die für Männer schönste Sache der Welt, die holde Weiblichkeit. Noch wird am Stück geschrieben. Hick erwartet das Buch aber „noch vor Weihnachten“.

Und bis dahin wollen Tiedtke und Co. die Alhambra am Jasmunder Bodden noch ein gutes Stück wachsen lassen. Auch der Bühnenbauer-Chef blickt voraus: „Am 10. Mai kommenden Jahres müssen wir fertig sein. Dann beginnen die Proben.“ Vielleicht bei 22 Grad und sonnigen Aussichten?


Auf dem Papier schon fertig: die Alhambra. Die Festung wird das rechte Bühnenbild der Störtebeker-Inszenierung 2010 bilden.

Quelle: Ostseezeitung
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BeitragThema: Neue Bilder   Di Jan 26, 2010 8:55 pm

Der Norden ist zwar sehr tief verschneit, aber die Bauarbeiter am Bodden kann das nicht am arbeiten hindern. und mich auch nicht, hab mich mal auf den Weg nach Rügen gemacht und für euch wieder einige neue Bilder von der Kulisse am Bodden geschossen.



Rechte Seite: Alhambra, fast fertig im Rohbau, fehlt nur noch ein Turm und natürlich die Farbe.


Linke Seite: Genua, noch im Rohbau, wie ihr sehen könnt haben dort die Bauarbeiten gerade erts begonnen.


Blick auf den vereisten Jasmunder Bodden.


Zuletzt von Störtebeker am So März 07, 2010 12:36 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Störtebeker Festspiele 2010 - Der Fluch des Mauren   Mo März 01, 2010 10:40 pm

Guck mal Störti, das ist deine Neue!



Rügen - Bei ihrem Anblick könnte der Piratenhauptmann schon vorzeitig den Kopf verlieren ...
Eine bildhübsche Sächsin, Claudia Gaebel (27) aus Pirna, wird die neue Seebräuberbraut bei den Störtebeker Festspielen in Ralswiek. Für die Kampferprobte Schauspielerin (kann fechten, Judo, Stunts), die zwei Jahre auf Rügen Abitur machte, erfüllt sich jetzt ein Traum: "Mit 15 Jahren stand ich vor der Naturbühne und dachte. Wäre das toll, wenn ich dort spielen dürfte ..."
Sie darf! Intendant Peter Hick (62): " Sie ist ein außergewöhnlich schönes Mädchen, Claudia kann reiten, hat keine Macken, passt sehr gut ins Team."
In der neuen Episode "der Fluch des Mauren" mimt Sie die Maria, die Bühnenpartnerin von Störti Sascha Gluth (39). Den kennt sie - zufällig - schon lange, vom Hörensagen. Claudia gaebel: "Sascha ging in Rostock in die Parallelklasse meines Cousins, So klein ist die Welt."
Privat hat Störtis neue Geliebte übrigens ihren Schatz noch nciht gefunden. "Ich bin glücklicher Single ..."
PS: Das neue Stück läuft vom 19. Juni bis 4. September. Karten 03838/31100

Quelle: Bild-Zeitung
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BeitragThema: Besetzungsliste 2010   So März 07, 2010 12:14 pm

Klaus Störtebeker - Sascha Gluth
Goedeke Michels- Dietmar Lahaine
Thomasius - Robert Glatzeder
Eli ibn Saul - Ben Hecker
Hassan al Khalid - Mike Hermann Rader
Yussuf - Manfred Reddemann
Maria - Claudia Gaebel
Baptista de Rocca - Mario Ramos
Signora de Rocco - Ingrid van Bergen
Ashar & Casini - Hans-Jörg Fichtner
Abt Ignatius & Doge - Norbert Braun
Guy de Rigault - Joachim Kretzer
Arto & Ali al Masar - Thomas Linke
Schwarze Krake - Martina Guse
Mutter & Frau Casini - Sibylle Pape

Balladensänger - Wolfgang Lippert

Quelle: Störtebeker Festspiele
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BeitragThema: Re: Störtebeker Festspiele 2010 - Der Fluch des Mauren   So März 07, 2010 12:36 pm

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BeitragThema: Re: Störtebeker Festspiele 2010 - Der Fluch des Mauren   Di März 16, 2010 10:05 pm

Eine Abordnung Kastiliens unter Führung des fanatischen Abtes Ignatius, fordert von
Granada außer den üblichen Tributzahlungen, auch die Reliquie des „Heiligen Antonius“, die
im Schrein des gleichnamigen Brunnens ruht. Sollte Granada Tribut und Reliquie nicht in
100 Tagen entrichten, droht Kastilien mit Krieg.
Unglücklicherweise hat aber der jüdische Schatzmeister Granadas, Eli ibn Saul, diese
Reliquie, heimlich für frühere Tributzahlungen beim Bankhaus „San Giorgio“ in Genua
verkauft.
Störtebeker, Goedeke und Thomasius erreichen Granada und beginnen mit ihrer Suche nach
versteckten Hinweisen, auf den verschollenen Schatz der Templer. Von dem Mädchen Maria,
auf deren Familie seit Generationen ein Fluch liegt, erfährt Störtebeker, dass der „Heilige
Antonius“, den Maria immer wieder anruft um sie von dem Fluch zu erlösen, der
Schutzpatron der verlorenen Schätze ist. Störtebeker glaubt damit, den entscheidenden
Hinweis auf den Verbleib des Schatzes gefunden zu haben.
Die genuesische Bank „San Giorgio“, das eigentliche Machtzentrum der Stadt, hat zu einer
Wohltätigkeitsveranstaltung geladen. Die „feine Gesellschaft“ soll bei einer Modenschau die
Kreationen berühmter Couturiers ersteigern, und der Erlös soll den Armen zu Gute
kommen. In die Vorbereitungen platzt Eli ibn Saul, um die Reliquie vom Bankherren Baptista
de Rocca zurück zu kaufen. De Rocca behauptet diese Reliquie nicht mehr zu haben und
obwohl Eli ahnt, dass er betrogen wird, bleibt ihm nicht viel mehr als eine leere Drohung.
Baptista de Rocca war es, der der kastilischen Krone geraten hat, diese Reliquie zu
fordern. Da sie in seinem Besitz ist, liefert er den Kastilienen den ersehnten Kriegsgrund. Er
finanziert den Krieg und im Gegenzug verpflichtet sich Kastilien seine gesamte Flotte bei ihm
zu versichern. So hofft er sein Bankhaus zum mächtigsten Finanzinstitut Europas zu machen,
Der „Schwarze Krake“ - ein berüchtigter Pirat, der im geheimen Auftrag de Roccas Schiffe
kapert um deren Eigner zu Versicherungen bei ihm zu zwingen, verlangt von de Rocca
ausstehenden Lohn. Doch der weigert sich zu zahlen und will obendrein seinen anrüchigen
Komplizen los werden. Immerhin gelingt es dem „Schwarzen Kraken“ de Rocca ein
Schnippchen zu schlagen. Der düpierte Bankherr muss die teuren Kleider der internationalen
„Haute Couture“ selbst bezahlen.
Störtebeker und Maria empfinden mehr als Sympathie füreinander. Dem Geheimnis des
Templerschatzes sind Störtebeker und seine Freunde allerdings nicht näher gekommen. Das
Eintreffen Guy de Rigaults in Granada, der sich an Störtebekers Fersen geheftet hat um den
Schatz in den Besitz des Hauses Orleans zu bringen, macht die Sache nicht leichter.
Eli ibn Sauls erfolglose Reise nach Genua lässt Hassan, den fanatischen Heerführer
Granadas frohlocken. Auch er will den Krieg, so voraus schaubar Granadas Niederlage auch
ist. Störtebeker begreift, dass die Reliquie der Schlüssel für Granadas Überleben, wie für das
Auffinden des Templerschatzes ist. Er bietet Eli ibn Saul an, die Reliquie zu beschaffen, wenn
sie ihm im Gegenzug für kurze Zeit überlassen wird. Der Schatzmeister ist zwar skeptisch,
aber da er keinen anderen Ausweg sieht, geht er auf den Handel ein.
Störtebeker hat erfahren, dass der Bankherr de Rocca mit dem „Schwarzen Kraken“
schmutzige Geschäfte macht. Er hofft diesen Piraten zu fangen um den Bankherren
erpressen zu können. Die Reliquie gegen das Schweigen des „Schwarzen Kraken“. Doch
de Rocca wähnt sich sicher. So muss Störtebeker einen anderen Weg wählen. Am Ende hat
er die Reliquie und ganz nebenbei noch die Bank ruiniert.
Der Friede ist für Granada zwei weitere Jahre gesichert. Eli ibn Saul steht zu seinem Wort,
und so gelingt es Störtebeker mit Hilfe der Reliquie, dem Geheimnis des Templerschatzes
noch näher zu kommen. Er verlässt Granada mit Maria. Sie hat sein Herz gewonnen und
durch die Kraft der Liebe wurde sie endlich vom Fluch des Mauren befreit.


Quelle: Störtebeker Festspiele
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BeitragThema: Störtebeker gefragt wie noch nie - 145.000 Karten verkauft   Mi Apr 07, 2010 7:59 pm

Störtebeker gefragt wie noch nie - 145.000 Karten verkauft

Das 18. Abenteuer der Festspiele auf der Naturbühne Ralswiek führt den berüchtigten Freibeuter an die Grenze zwischen Christentum und Islam.


Christina Maass zeigt in ihrer Werkstatt in Ralswiek ein neues Köstüm für die Störtebeker-Festspiele.
Foto: dpa

Ralswiek In der Störtebeker-Kostümwerkstatt schwelgt Christina Maass in den Farben des Orients: Stoffballen in Zimt und Nougat, in Gold, Silber und warmen Rottönen türmen sich bis unter die Decke in den Regalen in Ralswiek auf Rügen. An die Wände sind Entwürfe von Mustern mit Löwenköpfen und verschlungenen Linien gepinnt. Statt warmer Kleidung aus Jute, Wolle und Leinen – wie sie im mittelalterlichen Ostseeraum getragen wurde – entwerfen die Kostümbildner in diesem Jahr 70 völlig andersartige Komparsenkostüme. Der Grund: Das 18. Abenteuer der Störtebeker-Festspiele auf der Naturbühne Ralswiek führt den Piratenhelden in eine neue Welt, an die Grenze zwischen Christentum und Islam, ins andalusische Granada. „Diese Kostüme sind eine tolle Herausforderung“, sagt die 53-jährige Werkstattleiterin, die Ideen in Büchern, Zeitschriften und Filmen sammelte.

Rund einen Kilometer Stoffe haben die Näherinnen bereits verarbeitet – unter anderem zu einem maßgeschneiderten Pfauenmantel, den die Grande Dame des deutschen Schauspiels und „Dschungelkönigin“ Ingrid van Bergen tragen wird. Im diesjährigen Stück „Störtebekers Gold – Der Fluch des Mauren“ reist Störtebeker auf der Suche nach dem legendären Templerschatz bis zum prachtvollen Maurenpalast Alhambra. Doch nicht nur territorial überschreitet das Stück Grenzen. Die Bühne wurde optisch verbreitert. Mit einer großen Armbewegung zeigt Intendant Peter Hick von der Mitte der Zuschauerränge aus auf die Kulissen. Die Aktionsfläche für die Schauspieler werde größer, die bis zu 8400 Gäste hätten jetzt einen besseren Blick auf den Jasmunder Bodden. „Allein 18 Kilometer Holzbohlen und -bretter wurden für die Kulissen verarbeitet“, berichtet der Intendant des größten Freilufttheaters in Deutschland.

Dem Theatermacher ist die Begeisterung und Vorfreude anzumerken - auch in der 18. Theatersaison ist von Langeweile keine Spur. „Ich habe den schönsten Arbeitsplatz, den es gibt“, sagt er. Jahr für Jahr setzen die Störtebeker-Festspiele mit immer neuen Besucherrekorden - zuletzt rund 395.000 – die Messlatte höher und treiben damit auch die Erwartungen des Publikums in die Höhe. Die Zahlen seien sekundär, sagt Hick dennoch. Der Erfolg komme, wenn das Stück das Publikum begeistere – durch eine interessante Story, tolle Darsteller und neue überraschende Effekte. Zu viel vom neuen Bühnenzauber will Hick nicht verraten, doch unter dem Sand der Naturbühne wurden bereits Wasser- und Gasleitungen verlegt, damit spätestens zur Premiere am 19. Juni „brennendes Wasser“ aus einem Brunnen emporschießen kann. Der Störtebeker-Betrieb, nicht wie andere Theater durch Steuergelder subventioniert, hat das Ohr am Publikum und am Zeitgeist. „Einen Fehlschlag können wir uns nicht leisten“, sagt Hick.Mit Holger Mahlich hat der Intendant einen bewährten Regisseur an seiner Seite. Sascha Gluth als Störtebeker und Dietmar Lahaine als Goedeke Michels gelten als sichere Bank für die Publikumsgunst.

Für frischen Wind sorgt Claudia Gaebel als neue Geliebte des Piraten. „Die Krise ist bei uns nicht angekommen“, sagt Hick. Sie wird jedoch wie bereits 2009 zum Thema gemacht. Finanzhaie und die Macht der Banken bestimmen im zweiten Teil der Trilogie um den Templerschatz das Geschehen. Die in Granada vermutete Reliquie des „Heiligen Antonius“, die Störtebeker dem Schatz näher bringen soll, ist im Besitz genuesischer Finanzjongleure. Dass der historische Störtebeker in Andalusien war, ist nicht belegt. Doch nachgewiesen ist, dass er den Hamburger Ratsherren kurz vor seiner Hinrichtung eine armdicke Kette aus Gold für seine Freilassung bot. Wegen dieses wahren Krümels Historie wird Störtebeker nach Andalusien geführt. Am 10. Mai beginnen die Proben mit 120 Mitwirkenden, vier Koggen und 30 Pferden. Der Ticketverkauf liegt in diesem Jahr mit 145.000 verkauften und reservierten Karten bereits rund fünf Prozent über dem Vorjahresniveau. Wirtschaftlich ist das Unternehmen mit seinen 36 festen Mitarbeitern ein Vorzeigebetrieb im nicht gerade mit Erfolgsgeschichten gesegneten Nordosten Deutschlands. Das Störtebeker-Theater mit einem Jahresbudget von 5,5 Millionen Euro zahlt nicht nur überdurchschnittliche Gehälter, auch Weihnachtsgeld und Betriebsrenten gehören dazu.

Quelle: Hamburger Abendbaltt
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BeitragThema: Re: Störtebeker Festspiele 2010 - Der Fluch des Mauren   Mi Apr 07, 2010 8:00 pm

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BeitragThema: Re: Störtebeker Festspiele 2010 - Der Fluch des Mauren   Mi Mai 05, 2010 5:57 pm

Hier mal wieder aktuelle Bilder zum Bühnenbau:


Granda - Platz am Hlg. Antoniusbrunnen vor der Alhambra



Genua - Bankhaus San Giorgio an der Alten Arena


Bilder: Störtebeker Festspiele
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BeitragThema: Piratenabenteuer im Reich der Mauren   Do Mai 27, 2010 8:26 pm

Piratenabenteuer im Reich der Mauren

Störtebeker-Festspiele auf Rügen rüsten zu neuer Jagd nach dem Templerschatz



Ralswiek (ddp-nrd). Die Bühnenbildner und Handwerker haben der riesigen Freilichtbühne Ralswiek ein morgenländisches Flair verpasst. Stolz ragen die Wachtürme der mächtigen Alhambra in den Himmel. Der maurische Stadtpalast von Granada gibt in diesem Sommer die Kulisse für das neue Abenteuer der Rügener Störtebeker-Festspiele. Nach versteckten Hinweisen zum Start der Theater-Trilogie vor einem Jahr treibt es Klaus Störtebeker und seine Piraten nun auf der Suche nach dem legendären Schatz der Templer in den Süden. Die Proben für Deutschlands erfolgreichstes Open-Air-Spektakel mit einem Jahresbudget von 5,5 Millionen Euro haben vor einigen Tagen begonnen.
Für das neue Stück "Der Fluch des Mauren" (19. Juni bis 4. September) setzt Regisseur Holger Mahlich auf bewährte Akteure. Zum Ensemble gehören neben Hauptdarsteller Sascha Gluth als Piratenhauptmann und Dietmar Lahaine als Goedeke Michels auch wieder Robert Glatzeder, Ben Hecker, Mike Hermann Rader, Manfred Reddemann, Sibylle Pape, Norbert Braun, Hans-Jörg Fichtner und TV-"Dschungelkönigin" Ingrid van Bergen. Neu im Team ist lediglich die aus Sachsen stammende Schauspielerin Claudia Gaebel. Sie schloss gerade erst ihr Studium am Mozarteum Salzburg ab und tritt nun als neue Störtebeker-Geliebte Maria ihre erste große Theaterrolle an.
Mit der von Mario Ramos gespielten Figur des geldgierigen Bankers Baptista de Rocca aus Genua schlägt Intendant Peter Hick diesmal auch einen ironischen Themenbogen zur Gegenwart. "Die Jagd nach Gold und Mammon wird liedtechnisch mit Wolfgang Lippert als Balladensänger umgesetzt", sagt der Theaterchef.
Knapp einen Monat vor Premierenstart sind die Erwartungen an die inzwischen 18. Auflage des Seefahrer-Abenteuers noch einmal gestiegen. Im Vorverkauf wurden bislang schon mehr als 173 000 Karten reserviert und abgesetzt, noch einmal rund fünf Prozent mehr als im Rekordjahr 2009, als 395 000 Zuschauer zu den 66 Vorstellungen kamen.
Wie in den Vorjahren auch könnten sich die Gäste wieder auf einen bunten Mix spannender Abenteuer, krachender Seeschlachten, atemberaubender Stunts und überraschender pyrotechnischer Einlagen freuen, sagt Hick. Das Bühnenbild sei nochmals um sechs Meter vergrößert worden und geben den jeweils bis zu 8500 Zuschauern eine noch bessere Sicht auf die Koggenmanöver auf dem Jasmunder Bodden. Für den furiosen Höhepunkt wurden eigens in den Sandboden der Seebühne Gasleitungen verlegt. Dank technischer Raffinessen werde dann aus der sich öffnenden Erde der Schutzpatron verlorener Schätze, der Heilige Antonius, emporsteigen, verrät Hick. Ein goldenes Buch werde schließlich einen Kompass freigeben, der Störtebeker im kommenden Jahr zum Templerschatz führen soll.
ddp

Quelle: www.freiepresse.de
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BeitragThema: Störtebeker-Festspiele mit neuem Vorverkaufsrekord   Do Mai 27, 2010 8:28 pm

Störtebeker-Festspiele mit neuem Vorverkaufsrekord

Ralswiek (ddp-nrd). Drei Wochen vor dem Premierenstart für das Piratenstück «Der Fluch des Mauren» in Ralswiek auf Rügen haben die Störtebeker-Festspiele einen neuen Vorverkaufsrekord erreicht. Bislang seien mehr als 173 000 Karten reserviert und abgesetzt worden, sagte Intendant Peter Hick. Das seien etwa fünf Prozent mehr als im Vergleichszeitraum vor einem Jahr. Der Trend gehe mehr und mehr dahin, dass sich die Gäste schon früh entsprechende Plätze sicherten.

Sommer 2009 hatten rund 395 000 Zuschauer die 66 Vorstellungen erlebt. Ob der Zuschauerrekord in diesem Jahr gebrochen wird, macht Hick vor allem vom Erfolg des neuen Stücks und vom Wetter abhängig.

Die 5,5-Millionen-Euro-Produktion knüpft an die 2009 gestartete Trilogie an, in der die Piraten das Geheimnis des legendären Templerschatzes lüften wollen. Die Suche nach dem unermesslichen Goldschatz führt Störtebeker in diesem Sommer in den Maurenpalast von Granada.

Quelle: www.ostseeblick-nienhagen.de
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BeitragThema: Pressekonferenz   Do Jun 10, 2010 10:12 pm

Am Montag war es soweit das neue Stück "Der Fluch des Mauren" wurde mit ersten Szenen der Presse vorgestellt.

Einige Links zu Bildergalerien, Videos und Zeitungsberichten hier:

Video - Nordmagazin:

http://www1.ndr.de/mediathek/index.html?media=nordmagazin2074, auf der Seite dann bitte auf Mediathek starten drücken, und das Video wird gestartet.

Zeitungsberichte:

http://www.focus.de/kultur/kunst/theater-naturbuehne-auf-ruegen-zeigt-und132stoertebekers-goldund147_aid_516699.html

http://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article1523610/Und-Action-Seeraeuber-Stoertebeker-sucht-den-Templerschatz.html

http://www.freies-wort.de/nachrichten/thueringen/fwfeuilleton/art2436,1190172

Bildergalerien:

http://www.ferienland-m-v.de/tourist-mv/ausflug/ralswiek/2010/ralswiek-10-02.html

http://stoertebeker.de/bilder/


sowie auf http://www.facebook.com/#!/pages/Ralswiek-Germany/Stortebeker-Festspiele/100837792181?ajaxpipe=1&__a=4
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